Segway und GM stellen Segway en-v vor
GM + Segway enthüllen EN-V Concept: Vision urbaner Mobilität der Zukunft
Völlig neue Form individueller Mobilität wird wachsenden Ballungsräumen gerecht. Die Verbindung von Elektroantrieb und moderner Kommunikationswelt verändert die DNA des Automobils
EN-V Concept erstmals auf der Weltausstellung 2010 in Shanghai zu sehen.

Shanghai – Im Jahr 2030 soll die Weltbevölkerung rund acht Milliarden Menschen umfassen und mehr als 60 Prozent davon werden voraussichtlich in Ballungsräumen leben. Dadurch entsteht eine gewaltiger Druck auf die Infrastruktur der Städte, die bereits heute unter der stetig steigenden Last des Transport- und Privatverkehrs leiden.

Vor diesem Hintergrund verfolgen General Motors und Shanghai Automotive Industry Corp. Group (SAIC) die gleiche Strategie: Die Partner wollen den Bedarf an individueller Mobilität mit völlig neuen Formen der Personenbeförderung in Großstädten decken. Deshalb prüft der Forschungsverbund im Interesse der kommenden Autofahrergeneration verschiedene Lösungen. Eine der vielversprechendsten Ideen ist ein Fahrzeug namens EN-V.

Großes Potenzial

EN-V ist die Abkürzung für Electric Networked Vehicle. Dieses Fahrzeug gewähreistet individuelle Mobilität als ein wertvolles Stück Freiheit, löst das Auto aus der Umweltdiskussion heraus und lässt gleichzeitig völlig neue Design-Prämissen zu. Das EN-V ist als zweisitziges Elektromobil, dazu geeignet, die Bedenken hinsichtlich Staus, Parkmöglichkeiten, Luftqualität und Bezahlbarkeit zu zerstreuen.

Heute wurden in Shanghai drei EN-V-Modelle enthüllt. Sie repräsentieren drei verschiedene Charaktere, die andeuten, wie angenehm die Menschen künftig unterwegs sein können: Jiao (Stolz), Miao (Magie) und Xiao (Lachen). Die Konzeptfahrzeuge sind vom 1. Mai bis 31. Oktober 2010 im SAIC-GM-Pavillon auf der Weltausstellung in Shanghai zu sehen. Experten gehen davon aus, dass Mobilitätstechnologien der Zukunft schwerpunktmäßig in Shanghai erprobt werden.

„Mit dem EN-V erfinden wir das Auto neu. Durch die Verbindung von Elektroantrieb und moderner Kommunikationswelt ist ein komplett verändertes automobiles Genmaterial entstanden. Das ist die ideale Lösung für die urbane Mobilität der Zukunft – ohne Kraftstoff und Emissionen, ohne Staus und Unfälle, dafür mit umso mehr Fahrspaß. Autofahren wird so angesagter sein als je zuvor“, sagte Kevin Wale, Präsident und Managing Director der GM China Group.

Bahnbrechende Technologie

Das EN-V Concept wurde inspiriert durch den Personal Urban Mobility and Accessibility (P.U.M.A.)-Prototypen, den GM in Zusammenarbeit mit Segway entwickelt und im April 2009 vorgestellt hatte. Angetrieben wird das EN-V durch je einen Doppelmodus-Elektromotor in den Rädern. Diese Technologie stellte GM erstmals mit der Studie Hy-Wire auf dem Pariser Autosalon 2006 vor. Dabei beschleunigen die Motoren nicht nur, sondern bremsen das Fahrzeug umgekehrt auch bis zum Stillstand ab. Der Wendekreis hat mit dem herkömmlicher Autos kaum mehr etwas zu tun – das EN-V macht auf dem sprichwörtlichen Bierdeckel kehrt.

Lithium-Ionen-Batterien liefern völlig emissionsfrei die Kraft für die Motoren. Die Stromspeicher können an herkömmlichen Haushaltssteckdosen aufgeladen werden und bieten eine Reichweite von mindestens 40 Kilometern. Mit dem EN-V lässt sich die Strominfrastruktur effizienter nutzen, denn das Fahrzeug kann mit dem Stromnetz „kommunizieren“. Aufgeladen wird demnach zu Zeiten niedriger Nachfrage, was eine kontinuierliche Netzauslastung fördert.

Durch die Kombination von Global Positioning System (GPS), Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Kommunikation und Abstandsmessung kann das EN-V Concept über den manuellen Modus hinaus auch völlig autonom fahren.

Ist das Fahrzeug autonom unterwegs, wählt es auf der Grundlage von Echtzeit-Verkehrsinformationen automatisch die schnellste Route. Kritische Stellen werden vermieden, so dass Staus nicht immer weiter wachsen können. Dazu können Fahrer und Beifahrer dank drahtloser Kommunikationseinrichtungen im EN-V während der Fahrt Kontakt mit Freunden oder Geschäftspartnern aufnehmen und pflegen.

Diese Kombination aus Sensor-Technologie, drahtloser Kommunikation und GPS-basierter Navigation könnte den Weg aus dem EN-V Concept in künftige Sicherheitssysteme finden.

Der Datenaustausch mit anderen Autos und den Verkehrseinrichtungen birgt ein enormes Unfallvermeidungs-Potenzial. Mit Hilfe von Sensoren und Kameras macht sich das EN-V ein Bild von der Umgebung und kann so sofort auf allfällige Hindernisse oder Veränderungen der Fahrbedingungen reagieren. Wenn beispielsweise ein Fußgänger Anstalten macht, vor dem Auto auf die Straße zu laufen, antizipiert EN-V, kommt so eher zum Stand und vermeidet einen Zusammenstoß – besser als das der Fahrer eines aktuellen Autos könnte.

GM gehört im Hinblick auf die Entwicklung autonomer Fahrzeugtechnologien zu den führenden Unternehmen und arbeitete diesbezüglich auch mit Studenten der Carnegie Mellon University in Pittsburgh, Pennsylvania, zusammen. Aus dieser Zusammenarbeit erwuchs „The Boss“, ein Chevrolet Tahoe, der schon 2007 autonom fuhr. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse sind in das EN-V geflossen. Dieses Fahrzeug verschafft damit Menschen Zugang zu indvidueller Mobilität, die sonst kein Auto fahren könnten.

„Das EN-V Concept ist ein Meilenstein im Bereich der Autonome-Fahrzeuge-Forschung“, verdeutlicht Alan Taub, Vizepräsident der GM Forschung und Entwicklung. „Die Bausteine, die die wir im EN-V vorangetrieben haben – ich nenne da nur den Spurhaltewarner, den Toter-Winkel-Assistenten und die adaptive Geschwindigkeitskontrolle – stellen bereits in aktuellen GM-Modellen ihre Serientauglichkeit unter Beweis.“

Das EN-V wurde in Bezug auf Geschwindigkeit und Reichweite auf die aktuellen Stadtverkehr-Verhältnisse hin ausgelegt. Das Elektromobil wiegt weniger als 500 Kilogramm und ist nur etwa 1,50 Meter lang. Dagegen bringt ein Alltagswagen von heute mehr als 1,5 Tonnen auf die Waage und ist dreimal so lang. Zudem benötigen diese Autos über zehn Quadratmeter Parkfläche, wo sie über 90 Prozent der Zeit stehen. Das weit kompaktere und viel wendigere EN-V beansprucht nur ein Fünftel dieses Raums.

Handlicheres, intelligenteres Design

Das EN-V gibt jedoch nicht nur die Richtung bei Effizienz und Technologie vor, es setzt auch neue Maßstäbe im Fahrzeug-Design. Mit Blick auf die die Premiere beauftragte GM seine Design-Teams rund um den Globus, Ideen zu entwickeln, wie die Mobilität der Zukunft aussehen könnte. Xiao (Lachen) entwarfen die australischen Holden-Designer, während GM Europa für Jiao (Stolz) verantwortlich zeichnet und Miao (Magie) aus dem GM-Design-Studio in Kalifornien stammt.

Jedes EN-V verfolgt ein eigenständiges Design-Thema, das die Flexibilität der Antriebsplattform demonstriert. Der jeweils eigene Charakter findet Ausdruck in den einzigartigen Zugangsmöglichkeiten, elegantem Interieur sowie innovativen Ideen bei Farb- und Lichtgestaltung sowie Sitztechnologie. Xiao hat durch die blaue Lackierung und das nautisch inspirierte Design eine fröhliche Erscheinung. Miao übernimmt viele Designmerkmale aus der Unterhaltungselektronik, wovon das schlanke, maskuline Aussehen zeugt. Die Designer nutzen das Miao darüber hinaus, um innovative Beleuchtungslösungen zu präsentieren; besondere Licht-Akzente setzen hierbei umfangreich verwendete LEDs. Hochgeschwindigkeitszüge und chinesische Opernmasken standen Pate für die klaren Linien und hellen Lackierungen des Jiao.

„Mit den ausgeprägten Innovationen des EN-V bei Technologie und Materialien tauchte das Design-Team in eine völlig neue Welt ein“, sagte Clay Dean, Director Advanced Design für GM Nordamerika. „Für die Leichtbaustrukturen, Materialien und integrierten Steuergeräte entwickelten wir einzigartige Oberflächenformen, die man so normalerweise nicht in der Automobilindustrie findet.“

Karosserie und Dach des EN-V bestehen aus Kohlefaser, speziell getöntem Lexan und Acryl, also Materialien, die man aufgrund ihrer Festigkeit und ihres geringen Gewichts eher in Rennwagen, Militärflugzeugen oder bei Raumschiffen verwendet. Durch die Arbeit mit diesen innovativen Materialien erhielten die Designer die großartige Chance, mehr über deren Eigenschaften zu erfahren und die Einsatzmöglichkeiten für künftige Automobilentwicklungen zu prüfen.

Die kompakten Maße des EN-V machen ihn zu einem idealen Transportmittel in dicht bevölkerten Städten. Hier kommen ihm insbesondere seine fortschrittliche Sicherheits- und Antriebstechnologie zugute. Wegweisende Ideen brauchen keine großen Verpackungen, wie das innovative Interieur-Design des EN-V beweist: Es sorgt für ein Maximum an Übersicht nach außen. Eine einfache Schnittstelle aktiviert Wi-Fi-basierte Technologien und stellt die Verbindung der Insassen mit der Außenwelt her.

„Die Art und Weise, wie wir uns in Zukunft in Städten wie Shanghai fortbewegen, kann eine Kombination aus den besten Eigenschaften individueller Mobilität und öffentlichem Nahverkehr sein. Es gibt aber eine noch bessere Lösung: Sie heißt EN-V. Das Konzept zeigt, dass wir bereits heute das Wissen und die Fähigkeit haben, einen Weg zu finden, der Menschen fortbewegt und dabei nicht nur eine bessere Stadt schafft, sondern den Menschen ein angenehmeres Leben ermöglicht“, sagte Taub.

Segway in Deutschland zugelassen
Das Bundesverkehrsministerium hat am 25. Juli 2009 die Verordnung für die Zulassung von Segways in Kraft gesetzt. Mit der Verordnung darf der Segway in allen Bundesländern auf Radwegen und auf der Straße gefahren werden.

Noch kurz vor der Sommerpause stimmte der Bundesrat für die Segwayzulassung. Fast vier Jahre lang war an der Verordnung gearbeitet worden, die das Fahren der elektronischen Roller in Deutschland regelt. Eine eigene Fahrzeugklasse, die „elektronische Mobilitätshilfe“, kurz eMo genannt, wurde dafür geschaffen.

Die eMos dürfen künftig auf Radwegen fahren und dort, wo keine Radwege vorhanden sind, die Straße benutzen. Ausnahmegenehmigungen dürfen für das Befahren von Gehwegen erteilt werden. Das gilt z. B. für geführte Stadttouren oder für Menschen mit Behinderung.

Bundes-, Land- und Kreisstraßen dürfen außerhalb von Ortschaften nicht befahren werden. Feld- und Wirtschaftswege sind hingegen für die eMos freigegeben.

Segways müssen mit einem Versicherungskennzeichen („Moped-Kennzeichen“) sowie Klingel und Licht ausgestattet werden. Die Fahrer müssen einen Führerschein besitzen, mindestens den Mofa-Führerschein.

In den letzten Wochen vor der Bundesratsentscheidung wurde noch heftig an der Verordnung gearbeitet. So wurde der Segway doch noch für Radwege zugelassen, nachdem der im Juni vorgelegte Entwurf lediglich das Befahren von Straßen vorgesehen hatte. Auch die Verpflichtung zu einer Dynamo-betriebenen Beleuchtung wurde wieder gekippt. Es reicht jetzt auch eine Batterie-betriebene Beleuchtung aus.

Das Bundesverkehrsministerium legte die Breite der Mobilitätshilfen final auf 0,7 Meter fest. Mit der verringerten Breite kann der Offroad-Segway x2 nicht als eMo zugelassen werden. Die Länder möchten zuerst Erfahrungen mit dem schmaleren Standardmodell i2 sammeln, um dann ggf. später die Verordnung bezüglich der zugelassenen Breite anzupassen. Der Hersteller Segway erwägt aber, für die Offroad-Variante schmalere Reifen anzubieten, die die von der Verordnung gewünschte Breite einhalten.


Die Verordnung löst die Einzelregelungen der Bundesländer ab. Der Segway darf dann bundesweit gefahren werden, auch in den sechs Bundesländern, die das Segwayfahren bislang nicht oder nur sehr eingeschränkt zugelassen hatten. Zu diesen Ländern gehörten Baden-Württemberg, Bremen, Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Sachsen.

Für den Segway wird nun die Typisierung als „eMo“ vorbereitet. Bei der Typisierung wird überprüft, ob der Segway auch alle für den deutschen Straßenverkehr geforderten Normen einhält. Umfangreiche Belastungs- und Crash-Test werden dazu durchgeführt. Wenn die Typisierung erfolgt ist, kann der Segway mit der Typenzulassung gefahren werden. Eine weitere Anmeldung ist dann nicht mehr erforderlich, lediglich die KFZ-Haftpflichtversicherung muss bei Inbetriebnahme noch abgeschlossen werden.

Die Typenzulassung (CoC-Papiere) erhalten alle bei autorisierten, deutschen Fachhändlern erworbenen Segways bis 0,7 Meter Spurbreite. Der Typisierungsprozess wird mindestens 6 Monate dauern. Bis dahin kann jeder Halter auch eine Einzelgenehmigung bei den Zulassungsstellen beantragen und mit dem Segway schon vorher durch ganz Deutschland fahren.

Bundesrat stimmt Segway zu
Der Segway darf bald mit ausdrücklicher Genehmigung des Gesetzgebers durch die Städte fahren. Der Bundesrat stimmte am 10.07.2009 einer Verordnung zu, mit der eine Rechtsgrundlage für die Teilnahme von «elektronischen Mobilitätshilfen» am Verkehr geschaffen wird. Künftig darf er auf Radwegen und Schutzstreifen für Radfahrer benutzt werden. Für den Segway wird ein Mofa- oder PKW-Führerschein benötigt. Der Segway muss ein Versicherungskennzeichen haben. In der Regel muss hintereinander gefahren werden.

Verordnung als PDF-Datei downloaden:
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Wolfgang Clement kommt in Fahrt mit Segway

"Damit Deutschland wieder in Fahrt kommt“ ist der Titel von Clements Buch, dass er auf dem computerbalancierten Elektroroller Segway vorstellt.

Interviewpartner ist Dr. Manfred Bleskin von N-TV. Der ehemalige Bundeswirtschaftsminister spricht über sein soziales und wirtschaftliches Engagement. Beim Föderalismus und in der Verwaltung sieht er dringenden Reformbedarf.

Die Fahrt auf dem Segway hat Clement sichtlich gefallen. „Der Segway passt gut zu dem Buchtitel,“ so Carsten Dierks, Geschäftsführer von Mindways Segway. „Fast 10.000 Deutsche sind auf der Segway Citytour in Berlin, Hamburg, Lübeck und Frankfurt schon in Fahrt gekommen.“

Der Segway ist umweltfreundlich und verbraucht äußerst wenig Energie und so gut wie keinen Parkraum. Für Städte ist er das ideale Verkehrsmittel. Der Segway wird erfolgreich in Stadtrundfahrten und im Werksverkehr eingesetzt. Auch erste Berufspendler sind schon auf den sparsamen Roller umgestiegen, bei dem das Fahren auch noch Spaß macht.

Und das gesamte Interview:
www..n-tv.de/mediathek/videos/Wolfgang-Clement-im-Gespraech-article313226.html

Projekt P.U.M.A.
Segway hat heute das neue Projekt P.U.M.A. ins Leben gerufen. Weitere Informationen liefert die amerikanische Webseite. In Kürze werden wir Ihnen ebenfalls weitere Informationen zur Verfügung stellen-

Weitere Infos:
http://segway.com/puma/




Berlin: Opel Flextreme-Ausstellung
Zusammen mit Opel präsentieren wir Ihnen in Berlin den Opel Flextreme. Der Clou dieser Fahrzeugstudie mit Elektro-Antrieb: Im Heck des Wagens lassen sich 2 Segways in 2 ausklappbaren Ladeboxen verstauen. Während der Fahrt werden diese dann aufgeladen und sind am nächsten Ziel wieder voll einsatzbereit.

Im Unterboden des ausschließlich elektrisch angetriebenen Flextreme befinden sich zwei Segway Personal Transporter. Gemeinsam demonstrieren die Fahrzeuge die Zukunft einer urbanen Mobilität, die eine Ressourcen schonende Fortbewegung ermöglicht. Die Idee der Kooperation von Segway und Opel ist, neue Wege aufzuzeigen, wie der individuelle Personenverkehr künftig gestaltet werden kann. 

Der Opel Flextreme wird als Plug-in-Version an der Steckdose aufgeladen und verfügt zusätzlich zum Elektromotor über ein kleines Verbrennungsaggregat, das bei niedriger Batteriekapazität an Bord Strom erzeugt. Diese Aufgabe übernimmt im Flextreme ein 1.3 CDTI-Turbodiesel. Mit dem komplett neuen, umweltfreundlichen Elektroantriebskonzept könnten die meisten Berufspendler in Europa täglich ganz ohne CO2-Ausstoß mobil sein.

Die Segways können nach der Fahrt durch die Stadt ganz einfach in die sich bis auf den Boden öffnenden Ladeklappen geschoben werden. Die Klappen lassen sich dann automatisch schließen. Einfacher kann die Mitnahme von Segway in einem PKW nicht sein!

Im Opel-Markenzentrum erleben die Besucher ab 1. Oktober eine Inszenierung dieser zukunftsweisenden Elektrofahrzeuge und können sie aus nächster Nähe bestaunen. Auf großzügigen Grafikdisplays erhalten sie einen Überblick über ihre Einsatzmöglichkeiten und können sich eine Vorstellung darüber machen, wie sie das Mobilitätskonzept für sich nutzen können. 

In Berlin lassen sich die Segways auch gleich live auf der Segway Citytour testen (berlin.segway-citytour.de). Nach einer Einweisung erhalten die Teilnehmer eine Führung durch die Hauptstadt auf dem für die Fortbewegung in Städten ausgelegten Segway. Noch beginnt die Citytour direkt am Spreeufer. Im März 2009 wird der Startpunkt dann direkt in das Opel Kommunikationszentrum gelegt. Anmeldung unter 070000-73 49 29 (12 Ct./min.) oder im Internet.

Der Flextreme wird noch bis zum 9. November 2008 im Informationszentrum von Opel in der Friedrichstraße 94 ausgestellt. Der Eintritt ist kostenlos.

Segway Citytour Berlin
Berlin News: Roller für den mobilen Stadttouristen - TV Berlin Video
Berlin News: Roller für den mobilen Stadttouristen - TV Berlin Video
Berlin News: Roller für den mobilen Stadttouristen - TV Berlin Video

Weitere Infos:
berlin.segway-citytour.de

Bundesverkehrsministerium hat Segway-Zulassung entschieden
Bundesverkehrsminister Tiefensee hat nach 3 Jahren Arbeit die Segway-Zulassung beschlossen. Demnach sollen Segways vor allem auf Radwegen fahren dürfen. Ein Führerschein und eine KFZ-Versicherung sind für das Fahren notwendig.

Der Segway darf nach dem im Verkehrsministerium erarbeiteten Verordnungsentwurf für elektronische Mobilitätshilfen (MobHV) mit maximal 20 km/h auf Radwegen fahren bzw. innerorts auch auf der Straße, wenn kein Radweg vorhanden ist. In Tempo-30-Zonen und in verkehrsberuhigten Bereichen (z. B. Spielstraßen) darf der Segwayfahrer ebenfalls die Straße benutzen.

Das Segwayfahren ist nur mit Führerschein gestattet. Der PKW- oder ein Mofa-Führerschein reicht dafür jedoch aus. Zusätzlich muss der Segway mit Klingel, Licht und Reflektoren mit Bauartgenehmigung ausgestattet werden.

Für das Segwayfahren ist eine Einzelgenehmigung oder eine Typengenehmigung erforderlich. Einzelgenehmigungen werden bisher in 9 Bundesländern erteilt (Schleswig-Holstein, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Saarland, Rheinland-Pfalz, Thüringen und Bayern). Die Einzelgenehmigung wird bei den Zulassungsstellen ausgestellt. Hierfür ist neben der KFZ-Versicherung in der Regel auch die Vorlage eines TÜV-Gutachtens notwendig.

Segway wird eine Typengenehmigung beim deutschen Kraftfahrtbundesamt beantragen. Damit entfallen zukünftig die Einzelgenehmigung und das TÜV-Gutachten. Alle Käufer, die ihren Segway bei einem autorisierten Vertragshändler in Deutschland erworben haben, werden diese Typengenehmigung auch nachträglich erhalten.

Bis zur Typengenehmigung des Segways müssen die Bundesländer noch dem Entwurf zur Mobilitätshilfeverordnung zustimmen und der Bundestag die Verordnung verabschieden. Berlin und Brandenburg gelten dabei als Segway-Kritiker. Im Dezember 2007 waren die beiden Bundesländer jedoch in einer Bundesratsabstimmung zum Segway von den 14 anderen Ländern überstimmt worden.

Rufen Sie uns gerne an (040-47 11 33-00) oder senden Sie uns eine Email, wenn Sie Fragen haben.

Segway wird in den USA zum Verkaufsschlager
Die Verkaufszahlen in den USA steigen rasant. Das berichtet Spiegel online.

Den ganzen Artikel können Sie hier lesen:

Spiegel Online

Segway Zulassung für Thüringen
Nun erlaubt auch Thüringen umweltbewusstes Fahren mit dem Segway per Ausnahmegenehmigung. Damit darf der Segway nun in 9 Bundesländern gefahren werden.

Der Bundesrat hat die Bundesregierung am 20.12.2007 aufgefordert, unverzüglich die Zulassung im gesamten Bundesgebiet zu erlassen.

Mehr Bürgernähe und Sicherheit mit dem Segway Personal Transporter
Nun stattet auch Frankreich, nach Italien, die Polizei mit Segways aus. In einigen Städten der französischen Mittelmeerküste wie zum Beispiel Cagnes-sur-Mer und Nizza benutzt die Polizei während der Sommersaison Segways auf den asphaltierten Strandpromenaden, um für Sicherheit und Ordnung in der Öffentlichkeit zu sorgen

Auch in Deutschland gab es Test mit der Polizei. Noch kann man in Deutschland nicht flächendeckend den Segway betreiben, da immer noch keine bundeseinheitliche Zulassung erfolgt ist. Der Einsatz beschränkt sich daher auch im kommerziellen Bereich auf einige Bundesländern, in den die Segways per Ausnahmegenehmigung erlaubt sind.

Für weitere Informationen hier klicken.

Opel Segway Flextreme Video
Wieder ist ein Video vom Opel Flextreme aufgetaucht.




Segway Zulassung für Niedersachsen
Ab sofort darf der Segway auch in Niedersachsen per Ausnahmegenehmigung gefahren werden. Damit darf der Segway nun in 8 Bundesländern gefahren werden.

Der Bundesrat hat die Bundesregierung am 20.12.2007 aufgefordert, unverzüglich die Zulassung im gesamten Bundesgebiet zu erlassen.

Der SEGWAY rollt wieder durch die Niederlande

Seit Juli 2008 gehört der SEGWAY Personal Transporter ganz offiziell wieder zum Straßenbild in den Niederlanden. Nach Belgien und der Schweiz haben sich dieses Jahr auch die Niederlande für eine Straßenzulassung des selbstbalancierenden Personentransporters entschieden.

Dabei sah es Anfang 2007 nicht danach aus. Denn da erließ die niederländische Regierung ein vorläufiges Fahrverbot für den umweltfreundlichen SEGWAY. Aufgrund der stetig steigenden Zahl von SEGWAYS auf den öffentlichen Straßen sah sich die niederländische Regierung Ende 2006 gezwungen zu reagieren und erließ ein vorläufiges Fahrverbot, bis eine Regulierung seitens der Regierung erlassen werde.

Seit 1. Juli dürfen die SEGWAYS nun ganz legal am Straßenverkehr teilnehmen. Laut niederländischer Regierung wird die generelle Nutzung des einachsigen Kultrollers auf Radwegen und Straßen ohne Geschwindigkeitsbegrenzung erlaubt. Die SEGWAY-Fahrer müssen mindestens 16 Jahre alt sein und eine Haftpflichtversicherung nachweisen. Menschen mit Handicap dürfen den SEGWAY auch auf Gehwegen mit einer Höchstgeschwindigkeit von 6 km/h fahren. Bezüglich einer Kennzeichen-Pflicht oder einer anderen Art der Identifikation wurde noch keine abschließende Entscheidung seitens Regierung getroffen.

Sicherlich hat auch das große öffentliche Interesse geholfen, eine Regulierung schnellstmöglich herbeizuführen. Besonders in ´s Hertogenbosch und Helmond, die sich selbst als „SEGWAY-Städte“ bezeichnen wurde diese Entscheidung gefeiert. Dort wird der SEGWAY bereits bei Polizei, städtischen Einrichtungen und Tourismus eingesetzt. In der niederländische Stadt Den Bosch werden am Bahnhof neben den bekannten holländischen Fahrrädern jetzt auf SEGWAYS zu mieten sein. Die Stadt will mit dieser Einrichtung vor allem älteren Menschen und Menschen mit Handicap eine umweltfreundliche Mobilität ermöglichen.

In Zeiten stetig steigender Benzinpreise und des fortschreitenden Klimawandels zeigen unsere europäischen Nachbarn wie aktiver Klimaschutz möglich ist.
Auch in Deutschland unterstützen bereits 14 Landesregierungen die bundeseinheitliche Straßenzulassung für den SEGWAY Personal Transporter. Im Dezember 07 stellte der Bundesrat einen Antrag an die Bundesregierung, kurzfristig die Voraussetzung für eine straßenrechtliche Zulassung des SEGWAYS in Deutschland zu schaffen. Nun ist das Bundesverkehrsministerium gefordert eine baldige Entscheidung zu treffen.

Segway zur Überwachung der olympischen Spiele


Das chinesische Militär wird Segways zur Überwachung der olypmischen Spiele in China einsetzen. Dazu lernen die Sicherheitskräfte sogar das Schiessen vom Segway aus.

Gesamtverband empfiehlt Segway-Zulassung
Nach umfangreichen Crash-Tests plädiert auch der Gesamtverband der Deutschen Versicherer (GDV) für eine Zulassung des Segway in Deutschland.

Auf dem Gelände des DEKRA Crash Test Centers in Neumünster (Schleswig-Holstein) wurden im Auftrag der Unfallforschung der Versicherer des GDV mehrere spektakuläre Crash-Test-Versuche mit dem Segway durchgeführt. Es wurde der Aufprall eines Segwayfahrers auf einen Fußgänger und auf ein seitlich aus der Ausfahrt fahrendes Auto simuliert.

Die Messergebnisse zeigen, dass bei hohen Geschwindigkeiten (15 bis 20 km/h) ein erhebliches Verletzungsrisiko besteht. Die Unfallforschung der Versicherer empfiehlt Segwayfahrern daher das Tragen eines Fahrradhelms und die Absolvierung des Sicherheitstrainings, das alle Segwayhändler kostenlos anbieten.

Zusätzlich spricht sich die Unfallforschung für das Fahren des Segways mit 6 km/h auf Gehwegen und eine Maximalgeschwindigkeit von 9 km/h auf anderen Wegen aus. Bei niedrigen Geschwindigkeiten sei das Verletzungsrisiko deutlich geringer, so die Unfallforscher. Allerdings entspricht das Verletzungsrisiko bei hohen Geschwindigkeiten dem eines Fahrradfahrers – und denen die hohen Geschwindigkeiten zu verbieten wäre nicht realistisch, so Siegfried Brockmann von der Unfallforschung.

Dr. Carsten Dierks, Geschäftsführer von Mindways Segway in Hamburg merkte auf dem Testgelände des DEKRA an: „Wir begrüßen die Empfehlung des GDV, den Segway auch auf Gehwegen zuzulassen. Der 6 km/h-Vorschlag erscheint uns allerdings zu statisch. Auf vollen Gehwegen kann eine Geschwindigkeit von 6 km/h viel zu schnell sein, in einer leeren Fußgängerzone am Sonntagmorgen stellen 9 km/h hingegen keine Gefahr (für die nicht vorhandenen Fußgänger) dar.

Die Regelung, wie sie im Bundesverkehrsministerium ausgearbeitet wurde, ist deutlich besser. Diese sieht vor, dass man sich auf Gehwegen mit dem Segway der Geschwindigkeit den Fußgängern anzupassen hat. Im Zweifel muss der Segwayfahrer auf den Fußgänger warten und ihm „Vorfahrt“ gewähren.

„Diese Regelung wird auch in den Bundesländern praktiziert, die den Segway bisher zugelassen haben und hat sich bestens bewährt,“ so Dr. Dierks.

Wichtiger Zulassungs-Hinweis
Im Rahmen der bundeseinheitlichen Zulassung wird eine Bauartgenehmigung der Segways nach deutschem Verkehrsrecht erforderlich sein. Alle Einzelzulassungen in den Bundesländern verlieren ab diesem Zeitpunkt ihre Gültigkeit.

Unsere Kunden erhalten dann von uns die "CoC"-Papiere.

Wichtig:
Händler im Ausland oder Grauimporteure können Ihnen die "CoC"-Papiere nicht ausstellen. Ohne diese Papiere darf Ihr Segway dann nicht mehr betrieben werden.

Neues Freizeitvergnügen auf AIDA mit den Segway-Touren
Wem Radfahren oder Fußmärsche zu langweilig sind, kann jetzt auf seiner AIDA Reise einen Ausflug mit den neuen, einzigartigen 2-Rad-Rollern unternehmen. Der Segway, so heißt das Gefährt mit Elektroantrieb, reagiert auf Gewichtsverlagerung und ist mit komplexer Technik ausgestattet. Nahezu lautlos und umweltfreundlich lässt sich das einachsige Fahrzeug allein durch die Verlagerung des Körpergewichts bewegen. Auf diese außergewöhnliche Art und Weise können Gäste gemeinsam mit einem AIDA Guide während einer mehrstündigen Tour die Stadt erkunden. "Wir freuen uns sehr, mit dieser innovativen und einzigartigen Technologie unser Angebot an ausgefallenen Ausflügen zu erweitern", freut sich Sandra Neffgen, Managerin Shore Operations bei AIDA Cruises.

Der Segway funktioniert ganz einfach. Nach einer kurzen Einweisung erobern die mit Helm und Rückenschutz ausgerüsteten Urlauber die Stadt ohne jede Anstrengung. Dabei steht der Fahrer mit beiden Füßen auf einer Plattform, an der sich zwei Räder befinden. Indem sich der Fahrer nach vorn lehnt, beschleunigt der Segway. Bremsen lässt sich das Gerät, indem der Fahrer sein Gewicht nach hinten verlagert. Der Segway kann quasi auf dem Punkt drehen und ist damit viel wendiger als jedes andere Gefährt auf Straße oder Gehsteig. Mit dem Segway schweben die Ausflügler ganz mühelos durch die Stadt. Auf der geführten Citytour erhält jeder Gast seinen eigenen Segway.

Der Hightech-Roller, der sich selbst ausbalanciert, wurde von vielen Trendscouts bereits zum urbanen Fortbewegungsmittel der Zukunft erklärt. Städte wie Paris, Rom, und Barcelona haben bereits gezeigt, wie zeitgemäße innerstädtische Fortbewegung aussieht. Nun können sich bald auch AIDA Urlauber mühelos und klimafreundlich durch die Stadt bewegen so von den Osten-Sacken. Bis zu 20 Kilometer pro Stunde legen diese technischen Wunderdinger zurück. Eine Batterieladung reicht für eine Distanz von etwa 40 Kilometern. Die Segways werden seit Mai auf den Schiffen AIDAbella und AIDAdiva eingesetzt.

M&M´s Sommerspiele mit Segway in Berlin


Jetzt starten die M&M Sommerspiele der Mars GmbH. Beim Finale am 12.7. im Tropical Island bei Berlin können Sie mit Ihren Fahrkünsten auf dem Segway punkten! Wenn Sie spannenden Aufgaben in diversen Disziplinen meistern, winken Ihnen 1,5 Millionen Euro!

Weitere Informationen:
http://www.m-ms.de/

Segway in den Niederlanden wieder zugelassen
Nachdem man in den Niederlanden dem Segway nach jahrelanger Fahrerlaubnis diese Anfang 2007 entzogen hatte, gab es einen heftigen Aufschrei aller Segway-Fahrer in den Niederlanden. Ab dem 1. Juli 2008 wird dieses Fahrverbot nun wieder aufgehoben. Dann ist das Segway fahren wieder auf Geh- und Radwegen erlaubt. Die Niederländer können damit nach gut einem Jahr Fahrverbot wieder fahren.

In Deutschland kann man seit über 3 Jahren und zahlreichen positiven Tests immer noch nicht bundeseinheitlich Segway fahren und das, obwohl der Bundesrat am 20.12.2007 die Bundesregierung aufgefordert hat, unverzüglich das Gesetz zum Benutzen der Segways bundeseinheitlich zuzulassen. Lediglich die Bundesländer Hamburg, Schleswig-Holstein, NRW, Saarland und Bayern erlauben das Segway fahren.


Weitere Informationen

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